Zu meiner Person

 

Ich bin am 04.08.1937 in der "Baymühle" in Daberg bei Furth im Wald geboren.

Nach der Volksschule besuchte ich in Furth im Wald die damalige Mittelschule (jetzt Realschule) und schloß dort die Mittlere Reife erfolgreich ab.
Anschließend erlernte ich den Beruf des Speditions-Kaufmannes und war viele Jahre als Grenzspediteur mit der Abwicklung von Zollformalitäten für Import und Export tätig.
Im gereiften Alter wechselte ich zum selbständigen Versicherungs-Kaufmann und war hier noch lange Zeit tätig.

Mein politisches Interesse wurde schon frühzeitig durch den Mitbegründer der Bayern-Partei, Ludwig Volkholz geweckt. Volkholz war der legendäre "Jager-Wiggerl" und bereits 1949 im 1. Deutschen Bundestag vertreten.
1978 - 1990 war ich Mitglied des Further Stadtrates, sowie 1978 - 1984 und später 1994 - 1996 Kreisrat im Landkreis Cham.

Ich gründete folgende Vereine:

  • Die "Königstreuen im Hohen Bogen Winkel Eschlkam e.V."
  • Die "K. u. K.-Patrioten Furth im Wald"
  • Die "Motorrad- und Veteranenfreunde Furth im Wald"

Die Odyssee eines Unverwüstlichen

Das Psychogramm eines Unverwüstlichen - Alois Späth will in den Bundestag (glaubt an seine Chance MdB zu werden).

Wahlkampfbeobachtungen im Wahlkreis Schwandorf - aufgezeichnet von Josef Weiß

 

Die weiß-blaue Flagge des Freistaates Bayern und die weiß-rot-blaue Fahne des Nachbarlandes Tschechien sind gehisst und wehen einträchtig nebeneinander im Garten des Familienhauses (Domizils) von Alois Späth in Furth im Wald, Glaserstraße 72a.
Kommt die "Bundesrepublikanische" bald hinzu, und gesellt sich demnächst der Bundesadler zu den beiden Löwen aus Stein, welche am Eingangstor der "Pension Klara" Wache halten?

Alles liegt im Bereich des Möglichen, denn der Hausherr kandidiert für den Bundestag und rechnet sich Chancen aus, als gewählter "Volksvertreter" des Wahlkreises Schwandorf in den Reichstag einzuziehen. Hoch oben im preußischen Berlin....
Zwischen Wurz- und Grasgarten, nebendran ein Schuppen, der die "Jawa"-Maschinen beherbergt, wirft die Nachmittags-Sonne ihre warmen Strahlen in das Geviert. Dort, wo Efeu und Rosen an der Mauer sich ranken, werkelt ein Mann in den "70-igern" seit Wochen, nimmt Maß, sägt, hammert, pinselt den Kleber auf die zugeschnittenen Holztafeln.
Es ist Alois Späth, der unermüdlich an seiner dritten Karriere zimmert. Der Notitzblock liegt griffbereit auf einem Holzpflock. Jeder Geistesblitz wird notiert und wird in der Schreibstube auf die "praktische Verwertbarkeit" überprüft.
Die Studierstube ist derzeit (gegenwärtig) Nahtstelle aller Wahlkampf-Aktivitäten.
Hier stapeln sich Handzettel, Postwurfsendungen, Briefe, Zeitungsausschnitte. Das Telefon klingelt zudem ausgiebig...
Der Mann steckt bis zum Hals in Arbeit. Es scheint ihm Spaß zu machen. Die Anstrengung ist ihm zur Gewohnheit geworden. Immer schon war er eifrig: In Wort, Tat und Beispiel. Und so steht ihm auch, und eigentlich, der "große Wurf" zu. Daß er´s "drauf hat", will er beweisen, sich selbst und seinen "Mitbewerbern" sowieso auch. Zwanzig Jahre sind die jünger als er, und haben eine Schar (Legion) Heinzelmännchen-Helfer hinter sich. Glaube und Wille paart sich zur Gewissheit. Er will hinein ins Parlament. Nicht so wie weiland der "Jagerwiggerl" mit genagelten Stiefeln. Ganz "zivil" im "Hohen Haus" ankommen, dort, wo die großen Reden geschwungen werden, und wo über "Volkes Schicksal" abgestimmt wird.

Schneidig will er daherkommen in der Tracht. Bayerisch halt mit Lederhose und Janker am Revers (Anzugflügel) seinen "Kini Ludwig" und die Königskrone des Herrscherhauses Wittelsbach vor sich hertragend (geheftet). Vielleicht ist er gar der Senior im erlauchten Kreis und darf die erste Sitzung eröffnen (die Jungfern-Rede der 18. Periode) halten.
Ehre über Ehre- und "Ehre, wem Ehre gebührt"...
Hat er nicht schon lange genug zuwarten müssen. Die ganze Ochsentour auf sich genommen. Schier sein halbes Leben lang. Am Anfang als "rechter Arm vom Wiggerl". Dann die Strapazen im Stadt- und Kreisparlament. Auf der Oppositionsbank sitzt es sich hart...
Anträge gestellt, fleißig, redlich gearbeitet, aber leider öfter angeeckt, als durchgedrungen. An der "Demokratie" ist oft schwer zu tragen (so ist das eben mit der "Demokratie")
Recht haben- und Recht zu bekommen sind manchmal zwei Paar Schuhe...
Engagiert war Späth immer. Lorbeeren hat er allerdings selten ernten können. Ein "Einsamer Rufer in der Wüste" sei er, mußte er sich sagen lassen. "Verkannt" empfand er sich oftmals: "Wo der Pfennig geschlagen wird, dort gilt er wenig", tröstet er sich.
Freilich, rechtschaffener "Zweiter" wurde er schon: Als Kandidat zum Stadtoberhaupt, und im Wettstreit um das Bezirksamt (den Landratsposten). Zwar konnte er stets achtbare Ergebnisse einfahren - aber "nur" Zweiter" eben.
Er hatte Höheres im Auge. War er nicht der "Spiritus Rector", der die Ideen doch nur so aus dem Ärmel schütteln konnte. Und als "Privatperson", Mitglied in einem Dutzend Vereinen (im Vereinsleben daheim-unübersehbar und unüberhörbar...).
Als Grenzhauptmann "Jörg Pfeil", als "Feuerschütze", Begründer der "Monarchie-Freunde" oder des Motorrad-Clubs. Dazu wohlbestellter Speditionskaufmann und Versicherungs-Bezirksleiter. Also fast ein Tausendsassa, und als solcher gar nicht mehr zu übersehen und zu übergehen, "prädestiniert" für die "höheren Weihen", (größere Aufgaben).
Aber, so bedauert er, seine Stärken (Tugenden) wären oft auch sein Handicap geworden: "Mein Einsatz für die kloana Leit. Dö Großn können sich ja selber helfen, und denen wird eh überall geholfen..."
Doch dieses mal will er nochmals die Zähne und die Krallen zeigen: "Dieses oane und oanzige Mal", läßt er sich nicht die Butter vom Brot nehmen; sich nicht nochmal hineinpfuschen.
Sein "Lebenszweck" ist und bleibt unveränderlich: Die Politik. Dafür tourt er unverdrossen durch die Wirtshäuser, und es betrübt (bekümmert) ihn kaum, wenn sich öfter mal nur eine Handvoll Zuhörer einfinden. Seine Mission ist auf Erfolg, doch auch auf längere Frist ausgerichtet: "Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden. Und haben nicht die Zwölf Apostel mit Gottes Hilfe und ihrem unerschütterlichen Glauben eine Welt-Religion errichtet?"
Ja, wenn ihr Glauben hättet, wie ein Senfkorn....
Späth´s Einsatz nötigt Freund wie Feind Respekt ab. So war der Christine Volkholz, Tochter des unvergessenen "Jagerwiggerl" der Weg von Feßmannsdorf nach Arnschwang nicht zu weit. Sie überbringt dem Kandidaten die geweihte Kerze eines Wallfahrts-Ortes mit den anrührenden Worten: "Diese Kerze sei dir immer ein Licht. Denn nur du, Alois, kannst die verirrten Schäfchen auffinden und zurückholen in ihren richtigen Stall". Der so Gelobte pariert folgendermaßen: " Es gibt nur eines, Weitermachen. Ich will den Einen finden, der das glanzvolle Erbe der Bayerischen Monarchie als sein Herzensbedürfnis ansieht und weiterträgt".

Der Traditionalist geht den modernen Weg der medialen Kommunikation (hat sich die moderne Technik zu seinem Verbündeten erkoren).

Unter www.fuer-heimat-und-vaterland.de kann sein Credo abgerufen werden: Biographie, Geschichte, Geschicke, Lebensbilder und Kaleidoskop des Wirkens von Alois Späth.

Sein Programm als "Manifest" ausgerichtet, gründet auf Recht und Gerechtigkeit, Heimattreue, Soziale Wertschätzung, Solidarität von Stadt und Land. Späth, der "Brückenbauer", steht ein für eine humanere Welt über Grenzen und Zäune hinweg. So sieht Späth seine wahre Bestimmung, die große Stunde näher rücken. Er hat alles durchdacht und vorbereitet. Sein Konterfei prangt fast im gesamten Wahlkreis. Der Bauernjunge von einst hat seinen Acker gut bestellt. Mag jetzt die Saat aufgehen und reiche Frucht bringen. Der Nimmermüde erfährt späte Genugtuung und Bestärkung: Die Leute kommen auf ihn zu, schütteln ihm die Hand: "Alois lass net aus. Desmoi bist der Unser". Aber schon der Dichterfürst Friedrich Schiller hat sich Gedanken über das Durchhalten gemacht: Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen....


Sehr geehrte Damen und Herren,

da habe ich einen Wahlkämpfer kennen gelernt, der ist in Geist und Wesen einzigartig. So ein Unikum, wie sie auch in Bayern ansonsten ausgestorben sind, soll man eigentlich der Nachwelt erhalten.
Schaut Euch bitte den Further Alois Späth selbst an, damit Ihr fündig werdet.
Seine Telefon-Nummer: 09973/630.
Im Internet sichtbar unter: www.fuer-heimat-und-vaterland.de.

Freundliche Grüße

gez. Josef Weiß